Gemeinsam eine gute Lösung für den Modellflug in Großkonreuth entwickelt
Wie lassen sich die Interessen des Modellflugs und der Ausbau erneuerbarer Energien miteinander vereinbaren? Mit dieser Frage beschäftigten sich Vertreter des DMFV, des MSV Großkonreuth e. V. und des Projektentwicklers JUWI bei einem gemeinsamen Ortstermin auf dem Modellfluggelände in Großkonreuth. Anlass waren die Planungen für drei Windenergieanlagen im Umfeld des Vereinsgeländes. Der DMFV hatte die Situation frühzeitig bewertet. DMFV-Präsident Hans Schwägerl und Thomas Nagler, Beauftragter für Energieanlagen, verschafften sich bereits vor dem gemeinsamen Termin persönlich ein Bild von den geplanten Standorten und deren möglichen Auswirkungen auf den Modellflugbetrieb.
Im anschließenden Gespräch machte der DMFV deutlich, wo die Interessen des Modellflugs berücksichtigt werden müssen. Dabei blieb es jedoch nicht bei der Benennung möglicher Konflikte: Unter maßgeblicher Beteiligung von Hans Schwägerl und Thomas Nagler wurde ein konkreter Lösungsweg entwickelt, mit dem der Modellflugbetrieb am Standort auch künftig ermöglicht werden kann. Der Vorschlag sieht eine Anpassung beziehungsweise Spiegelung des bestehenden Modellfluggeländes vor. Verein und JUWI konnten sich diesem Ansatz grundsätzlich anschließen.

„Ein gutes Miteinander bringt die Interessen der Energiewende und die des Modellflugs zusammen“
Gerade diese Lösung unterstreicht für Schwägerl, wie wichtig eine konstruktive Gesprächsführung bei unterschiedlichen Interessen ist: „Mein besonderer Dank gilt JUWI und dem MSV Großkonreuth. Beide Seiten haben eine vorbildliche Kompromissbereitschaft gezeigt und waren von Anfang an bereit, gemeinsam nach einer tragfähigen Lösung zu suchen. Genau dieses partnerschaftliche Miteinander brauchen wir, wenn die Energiewende und die berechtigten Interessen des Modellflugs zusammengebracht werden sollen.“
Für den DMFV ist der Termin damit auch ein gutes Beispiel dafür, wie Interessenvertretung funktionieren kann: frühzeitig vor Ort sein, zuhören, die fachlichen Anforderungen klar benennen und anschließend gemeinsam eine umsetzbare Lösung entwickeln. Hans Schwägerl setzt dabei auf den direkten Dialog zwischen allen Beteiligten und wird dabei fachlich von Thomas Nagler unterstützt.
Der DMFV bedankt sich ausdrücklich bei JUWI und dem MSV Großkonreuth e. V. für die offene, faire und lösungsorientierte Zusammenarbeit. Auf dieser Grundlage sollen nun die weiteren Schritte geprüft und abgestimmt werden.