…….. ist die wiederkehrende Bestandsaufnahme und die kontinuierliche Verbesserung. Schritt für Schritt wird die Leistung gesteigert – immer gemessen an den eigenen Möglichkeiten mit Prioritäten, Verantwortlichkeiten und Zielterminen.

Einfachheit ist nicht gleichbedeutend mit Qualitätseinbußen!

Da nur wenige Vereine hinsichtlich rechtlicher Anforderungen und Organisation bei Null anfangen, ist ein schneller Erfolg auf der Einstiegsstufe möglich, der anspornt und zu mehr motiviert. Vereine, die erfolgreich mindestens eine Stufe des Sport-Audits absolviert haben, können im Rahmen einer externen Überprüfung ein Konformitätszertifikat erhalten.

Insgesamt gibt es vier Basischecklisten:

Die Basischeckliste I und II sind stark rechtlich geprägt. Die aufgeführten Inhalte müssen – genau genommen – auch ohne Sport-Audit zu nahezu 100 Prozent umgesetzt werden. Mit der ersten Checkstufe werden erhebliche oder unzulässige Umweltauswirkungen beziehungsweise strafbare Umweltverstöße verhindert, der zweite Schritt setzt auf die Verringerung von Umweltauswirkungen durch Prävention und freiwillige Verbesserungen und will Ordnungswidrigkeiten vermeiden.

Basischeck III beinhaltet freiwillige Verpflichtungen zum Umweltschutz, zur Organisation, Kommunikation und Vereinsentwicklung. Vereine können weitgehend individuell über Umfang und Zeit für die Umsetzung entscheiden.

Die Basischecks im Detail:

Der Basischeck I prüft direkte Risiken und die Umsetzung von Vorgaben, die bei Nichtbeachtung nicht nur zu Fehlern, Ordnungswidrigkeiten oder Beschwerden führen, sondern direkt und unmittelbar Umweltauswirkungen zur Folge haben. Ein Beispiel hierfür ist das unsachgemäße Umfüllen von Treibstoffen oder Ölen, wobei durch Verspritzen oder Verkleckern auf Rasen oder Schotterflächen direkt der Boden betroffen ist und geschädigt werden kann. Je nach Menge können sogar Gefahrstoffe in das Grundwasser gelangen. Die Vermeidung von direkten Umweltrisiken ist der erste Schritt zu mehr Umweltschutz.

Der Basischeck II dient der verbesserten Rechtssicherheit, der Prävention und der Überprüfung der Verbesserung (oder Verschlechterung). Negative Checkergebnisse führen nicht unbedingt sofort zu Umweltauswirkungen, erhöhen aber in jedem Fall das Risiko oder können zu Ordnungswidrigkeiten bzw. Organisationsverschulden führen. Ein Beispiel für eine unzureichende Organisation ist die Nichtbeachtung der Vorschriften im Umgang mit Gefahrstoffen. Es ist gefordert, dass alle Beteiligten über die Gefahren unterwiesen sind und Betriebsanweisungen mit Informationen über richtige Handhabung, Gefahren und Risiken aushängen. Ist dies nicht so, entsteht zwar nicht zwangsläufig ein Schaden für die Umwelt; in jedem Fall aber wird eine Ordnungswidrigkeit begangen, für die der Vorstand verantwortlich ist. Um solche Situationen zu vermeiden, hilft der Basischeck II, der sich an wesentlichen Bestandteilen der EG-Umweltaudit-Verordnung und der ISO 14001 orientiert. Diese erfordern die Einhaltung von Vorschriften, Prävention und kontinuierliche Verbesserung als zentrale Eckpunkte.

Der Basischeck III erweitert das Sport-Audit Luftsport um Qualitätsmanagementaspekte. Das Qualitätsmanagement (orientiert an ausgewählten Eckpunkten der ISO 9001) dient der Verbesserung der Kundenorientierung. Als „Kunden“ eines Vereins sind dabei die Vereinsmitglieder, aber auch Gäste und Partner aus Behörden anzusehen. Sie alle stellen an den Verein Anforderungen. Anders als in Basischeck I und II mit den vielfach rechtlichen Bestimmungen stehen hinter dem Basischeck III freiwillig eingeführte organisatorische Ziele zur Verbesserung des Vereinsimages und zur Entwicklung der Vereinsorganisation. Dabei ist insbesondere von Interesse, wie Andere den Verein sehen bzw. wie die Mitgliederzufriedenheit im Verein gefestigt werden kann. Basischeck III vermindert die eigene Betriebsblindheit: Was kann im Verein besser werden? Womit zeichnet sich der Verein aus?