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Der Auditor des Deutschen Modellflieger Verbands Hans-Peter Bernhardt (links) überreichte die Verlängerung des Zertifikats „Sport-Audit-Luftsport“.
Helmut Reitemann, Walter Vollmer, Björn Gruner und die Zimmerleute von Holzbau Maute weihen die Hütte gemeinsam ein. Foto: Michael Üblacker (Zollern-Alb-Kurier)

Die Modellfliegergruppe Zillhausen hat ein neues Gerätehaus. Während des zweitägigen Flugplatzfestes wurde die Hütte am Wochenende neben der Start- und Landepiste eingeweiht.

„Mit der Einweihung des Gerätehaus geht ein lang gehegter Wunsch der Mitglieder in Erfüllung“, sagte der Vorsitzende Walter Vollmer. Nach der Baugenehmigung im Frühjahr vergangenen Jahres wurde im September mit dem Bau begonnen. Nach vielen Arbeitseinsätzen wurde die Hütte vor zwei Wochen fertig gestellt. Rund 5000 Euro Kapital brachte der Verein dafür auf. „Ganz unsichtbar konnten wir sie zwar nicht machen“, sagte Walter Vollmer, „aber es ist uns gelungen, sie so zu gestalten, dass sie das Landschaftsbild in keiner Weise stört“.

zillhausen-280x200Weiter hob der Vorsitzende hervor, dass die Arbeit auf dem Fluggelände durch den Geräteschuppen wesentlich erleichtert wird. Können jetzt die Werkzeuge zum Pflegen des Flugplatzes und die Gerätschaften für den Flugbetrieb direkt vor Ort untergebracht werden. Ebenfalls können die Auflagen des freiwilligen Zertifikats „Sport-Audit-Luftsport“, das sich mit Umwelt- und Naturschutzgesetzgebung befasst, besser erfüllt werden, so Vollmer. Verbandskasten, Ölbindemittel, Flugleiterbuch und vieles mehr haben nun ihren festen Platz in der Hütte gefunden. Erfreuliches berichtet Vollmer bei der Einweihung über die vorgenommenen Umweltaktivitäten: Milane haben sich auf den eingerichteten Sitzstangen niedergelassen, in eine der angebrachten Vogelkästen hat sich ein Hummelvolk eingenistet, eine Wildblumenwiese wurde angesät und das Wildbienenhotel ist gut besucht. Das zeige, so der Vorsitzende, dass Natur und Modellflug bei uns harmonisch miteinander funktionieren.

Bei der Besichtigung zeigte sich Oberbürgermeister Helmut Reitemann und Ortsvorsteher Björn Gruner beeindruckt von dem was die Modellgruppe auf die Beine gestellt hat. Sie sind davon überzeugt, dass der Bau eine Verbesserung des Flugplatzes ist und die Vereinsarbeit dadurch künftig erleichtert wird.

Geflogen wurde natürlich auch. Quer durch die Modellvielfalt wurden beim Flugplatzfest alle möglichen Modellflieger vorgeführt: Turbinenjets, Segelflugzeuge und Propellermaschinen hoben vom Fluggelände ab. Gekonnt vollzogen die Mitglieder dabei mit der Fernsteuerung waghalsige Manöver. Gebannt verfolgt von den Zuschauern.