Livestream zur A-Nordtrasse

In am 17. Juni 2020

Die Energiewende verusachte doch noch „breitere Spuren“ in Norddeutschland. Es wird sich noch viel tun im Bereich der Küste bzw. Ostfriesland. Zusammen mit der A-Nordtrasse werden auch zwei Leitungen von 900 MW als Offshoreanbindungen mitgeplant. Diese Leitungen sollen parallel verlegt werden, sodass das Baufeld im Extremfall 60 m breit sein kann. Es soll aber geprüft werden, ob durch eine versetzte Bauweise nicht die gesamte Baubreite gleichzeitig genutzt werden muss.

Durch die Anbindung von Offshoregebieten wird auf dem Gelände des Kernkraftwerks Emsland ein Konverter gebaut, der ursprünglich im Bereich Cloppenburg geplant war. Da Konverter in der Regel mit einer Freileitung angebunden werden, es sich hier aber um ein Erdkabelprojekt handelt, soll auch die Konverteranbindung per Erdkabel erfolgen. Spannend wird es im Bereich Lingen, da hier von der Vorschlagstrasse eine Anbindungtrasse an das Kernkraftwerk Emsland gefunden werden muss.

Für diese Konverteranbindung aus den Offshoregebieten ist nicht mehr die Bundesnetzagentur zuständig, sondern die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV). In den nächsten Jahren werden noch mehr Offshore-Windparks enstehen. Auch diese müssen angebunden werden. Da die Anbindungen im Bereich der Insel Norderney ausgeschöpft sind, werden die Anlandungen weiter östlich geplant werden müssen.  Es steht noch nicht fest, wo die Konverterstandorte sein werden. Man wird diese nicht an einem Punkt bündeln, sondern über die Fläche im Norden verteilen. Es bleibt also spannend.

Nach Abschluss der Live-Streamveranstaltungen von Amprion werde ich erneut berichten. Es sein aber schon auf die Veranstaltungen der Firma Amprion hingewiesen (https://a-nord.amprion.net/Dialog/Veranstaltungen/). Für eine Teilnahme ist eine Anmeldung wegen „Corona“ zwingend notwendig.